Food

Zen Breakfast // Makrobiotisches Miso Porridge

26. April 2016
Miso Porridge

Ich esse morgens gern Misosuppe oder einen Getreidebrei. Eine schöne Alternative zum süßen Porridge ist das Miso Porridge. Das wird auch nie langweilig, denn es gibt so viele verschiedene Miso- oder Getreidesorten, die man ausprobieren kann.

Was ist Miso eigentlich?

Miso ist eine vergorene Sojabohnenpaste und gehört in Japan zu den wichtigsten Lebensmitteln. Es wird dort sehr geschätzt und ist vielseitig einsetzbar. Man kann Miso für Dips, Suppen, Dressings, Soßen, Getreidegerichte und so viel mehr nutzen. Miso wird aus Sojabohnen, Salz und einem Getreide hergestellt. Diese Zutaten reifen mit einer Bakterienkultur für 2-3 Jahre (manchmal auch kürzer, wie bei Shiro Miso). Miso ist sehr gut verdaulich und enthält wertvolle Enzyme, die die  Verdauung anderer Nahrungsmittel unterstützen. Miso enthält außerdem viele Vitamine (auch das Vitamin B-12, das gerade für Vegetarier sehr wichtig ist!) und  Mineralstoffe. In Japan wird Miso auch als Wundermittel bezeichnet. Miso, das mehr als 1,5 Jahre gereift wurde, stärkt den Magen, Darm und das Blut. Es wurde medizinisch nachgewiesen, dass Miso Aterienverhärtung mindert, radioaktive Elemente aus dem Körper spült und hohen Blutdruck senkt. Ach ja, eine schöne Haut macht es auch noch. Miso ist auch noch extrem lecker!

Mit einem Miso Porridge stärkt ihr das Immunsystem und nährt enorm das Hara, die spirituelle Mitte. Außerdem könnt ihr das Miso Porridge auch wunderbar abends essen.

So macht ihr das Miso Porridge // (2 Portionen)

Zutaten

1 Tasse Hirse-, Reis-, oder Haferflocken (ich nehme meistens frisch gekochte Hirse)

2, 5 Tassen Wasser

1 EL Miso (gut geeignet sind Mugi Miso, Genmai Miso oder Shiro Miso, wobei letzteres eher nicht für den Winter geeignet ist. Miso gibt es in jedem Bioladen)

1 EL Lein-, Kürbis-, Oliven-, oder Kokosöl

1 EL Instant Wakame Algen (bitte nur Bioqualität, nicht aus der Asia Bude!)

Frische Kresse zum Verzieren

Zubereitung

Zuerst die Wakame Algen für ein paar Minuten in ein wenig kaltem Wasser einlegen, danach kurz abspülen. Die Getreideflocken eurer Wahl mit dem Wasser zum Kochen bringen und für ungefähr 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Danach das Miso in warmen Wasser (wenig!) auflösen, bis es flüssig wird. Das Miso nun in den Topf hinzugeben und mit dem Getreide und den Wakame Algen vermischen. Alles hübsch auf einem Teller anrichten, das Öl über das Getreide geben und mit der Kresse garnieren.

Ich habe noch meinen leckeren Kürbissnack darüber gestreut, Rezept kommt!

Guten Appetit!

xxx Madhavi

 

 

 

 

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 28 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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  • Annette
    26. April 2016 at 23:37

    Klingt jetzt nicht sooo lecker – Algen zum Frühstück! Da habe ich Bilder von der Algenpest in der Adria vor meinem geistigen Auge ?? Ist vielleicht eher für Japaner als für Mitteleuropäer geeignet.

  • Madhavi Guemoes
    27. April 2016 at 7:02

    Die Algen aus dem Bioladen werden akribisch geprüft, keine Sorge.

  • Kathrin
    27. April 2016 at 9:55

    Leider bin ich auch nicht soooo der Algenfan. Finde aber die Infos von dir zur makrobiotischen Ernährung immer sehr interessant.
    Darf ich privat einmal fragen ob deine Familie sich auch der Ernährung anschliesst?

  • Sophia
    27. April 2016 at 11:11

    Danke für die tolle Inspiration! Ich liebe warmes Frühstück und werde dieses definitiv bald ausprobieren 😀

  • Madhavi Guemoes
    27. April 2016 at 15:43

    Ja, meine Familie liebt auch die makrobiotische Ernährung.

  • Madhavi Guemoes
    27. April 2016 at 15:44

    Du kannst die Algen ja auch weglassen 🙂

  • Kathrin
    27. April 2016 at 18:57

    Finde ich super:-)

  • Maike
    27. April 2016 at 22:39

    Sehr lecker, perfekt weil ich es morgens nicht so süß mag. Frühstück steht also. Und Mittag-und Abend essen auch. Mit ner Extraportion Algen!

  • Daniela
    8. Mai 2016 at 14:29

    Vielen Dank für die Inspiration! Hatte den Brei heute zum Frühstück – die Algen waren nicht dominant – super Kombination; auch mein Freund wurde satt und war begeistert 🙂

  • susa
    11. Mai 2016 at 12:08

    Das ist eine super Idee & echte Alternative beim Frühstück. Nur auf Algen kann ich gar nicht, nehme stattdessen gedünsteten Spinat, geraspelte Möhren etc. Yummi – danke für den Tipp.

  • katjaweb
    8. Juni 2016 at 14:47

    Superlecker 🙂 endlich gemacht heute … besser spät, als nie!!! Hattest Du schon den versprochenen Kürbissnack zum darüber streuen gepostet zwischenzeitlich?!

  • Madhavi Guemoes
    8. Juni 2016 at 17:15

    Huch, nein, mach ich noch…..

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