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Yoga mit Yoko Ono und Liebling Kinfolk

26. Mai 2014

Ich war am Samstag in Berlin und es sieht so aus, als hätten wir eine schöne Wohnung gefunden. Aber ich schreie erst laut Hurra, wenn ich den Mietvertrag unterschrieben habe. Sonst bringt das ja Unglück, oder?

Nachdem ich stundenlang zu Fuß durch Berlin gestapft bin, hatte ich Sonntag den ganzen lieben Tag einen unsäglichen Muskelkater. Ich habe mir einen Tag auf der Couch gegönnt (die Kinder haben es tatsächlich zugelassen!) und die neue Ausgabe von Kinfolk von vorne bis hinten durchgelesen. So ein tolles Heft. Ich kaufe mir jede Ausgabe. Schon der Look des Magazins holt mich ungemein ab. Ein Magazin, das mich höllisch inspiriert, durch die wundervollen Bilder, die tollen Reportagen, Rezepte und interessanten Portraits. Auch das neue kleine Büchlein „Acorn“ von Yoko Ono hat es mir angetan. Mein Mann hasst Yoko Ono. Ich finde sie ganz heimlich grossartig. Ach, was. Nicht heimlich. Ganz unheimlich!

Hier ein kluger Ratschlag von Yoko Ono:

Aufräumstück III 

Versuche, über niemanden etwas Schlechtes zu sagen

a) drei Tage lang

b) fünfundvierzig Tage lang

c) drei Monate lang

Schau, was mit deinem Leben passiert

 

Sie ist so herrlich avantgardistisch, die Gute. Ihr kleines Büchlein ist leicht spirituell angehaucht und stellt die Vorstellung von der Welt einmal so richtig auf den Kopf und regt zum Nachdenken an. Sie gibt fabelhafte Instruktionen, die manchmal einem Haiku gleichen. Wunderschön sind auch die Zeichnungen von Yoko Ono. Für mich ist es Zen pur. Ich bin hellauf begeistert. Während ihre letzte Platte mich eher verschreckt hat, werde ich mir aus dem Buch sicher täglich etwas Kluges herauspicken. Ein Must-Have♥ Fazit: Sonntage werden ab jetzt wieder mit mehr Lektüre verbracht.

„Schicke einen dankbaren Brief an Menschen, die im Stillen mutig sind, Menschen, die dir auffallen: Eltern, Lehrer, Ladenbesitzer, Straßenkehrer, Künstler usw. Schicke immer mehr Briefe. Schau, was mit der Welt passiert.“

 

Das Kinfolk Magazin gibt es bei Do you read me?? in der Auguststrasse 28 in Berlin-Mitte oder Potsdamer Straße 98 Berlin-Tiergarten.

Welche inspirierenden Magazine liest du?

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 28 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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  • Maria
    26. Mai 2014 at 21:20

    die daumen sind gedrückt! bis bald hier in berlin!

  • Madhavi Guemoes
    26. Mai 2014 at 21:42

    Danke, Maria!!

  • Frau Koriander
    27. Mai 2014 at 9:32

    Ich denke ganz doll an dich und daran,dass es klappt.
    Mich hat die Wohnungssuche Anfang des Jahres total gestresst und teilweise auch frustriert,weil potentielle Vermieter einen solange haben zappeln lassen.

  • Madhavi Guemoes
    27. Mai 2014 at 9:38

    Ja, ganz unanstrengend ist die Sache tatsächlich nicht. Danke für Deine lieben Worte!!!! xxx Madhavi

  • Gabi
    28. Mai 2014 at 14:28

    ..ich liebe deinen Blog… habe mir gleich das Buch bestellt… werde dann vielleicht auch ein klein wenig „Miterleuchtet“,
    ganz liebe Grüße aus Niederösterreich, viel Glück bei allem was du tutst,
    danke für deine Seite.. ich liebe sie.. (und ich lese sonst gar keine anderen Seiten, oder bin im Facebook, bin eher noch ein klein wenig in der guten alten Zeit hängen geblieben).. also ganz großes Lob,
    Gabi

  • Madhavi Guemoes
    28. Mai 2014 at 18:29

    Hach, Gabi, Du erhellst mir den trüben Tag! Vielen Dank für deine zauberhaften Worte. Ich freue mich. xxx Madhavi

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