Unkategorisiert Yoga

Sandra Sabatini „Atem – Die Essenz des Yoga“

12. Juni 2014
Sandra Sabatini

Sandra Sabatini, eine längjährige und enge Schülerin von Vanda Scaravelli (Scaravelli Yoga) hat jetzt ein wunderbares Buch über den Atem veröffentlicht. Sie entschlüsselt in ihrem Buch „Atem. Die Essenz des Yoga“ das Geheimnis dieser essentiellen Lebensgrundlage. Sandra Sabatini schreibt, wie wichtig es ist, eine neue Beziehung zu unserem Atem, unserem engsten Verbündeten, aufzubauen. Viel zu oft wird dieser vernachlässigt und nur beachtet, wenn er außer Rand und Band gerät. Dabei ist es der Atem, der uns auf ganz intelligente Art und Weise zeigt, und zwar in jedem Moment, wie es um uns steht. Wenn wir vertrauensvoller nach Innen lauschen, dem eigenen Rhythmus beobachten, können wir zahlreiche intuitive und unterstützende Botschaften finden.

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 „Wochen, Monate, wahrscheinlich Jahre mechanischen und eingeengten Atmens wirken sich aus wie eine dicke Decke, die sich über Geist und Körper legt“, sagt Sandra Sabatini. Irgendwann meldet sich der Körper, mit Kopfschmerzen oder Schlaflosigkeit. Im Yoga wird deshalb häufig die Beobachtung des Atmens gelehrt. Sabatini: „Am Anfang mag der Impuls da sein, das Atemmuster verändern zu wollen. Aber das ist, als wolle man einen Vulkan, ein Gewitter oder ein Erdbeben kontrollieren.“

Dieses charmante und kluge Buch lädt sofort ein, den eigenen Atem zu erforschen. Anmutig und fließend soll er sein. Kein Eingreifen. Sandra Sabatini legt uns nahe, die eigene Yogapraxis zu überdenken und dem Atem anzupassen. Dabei geht es ihr nicht um die perfekte Haltung, sondern um fließende Bewegungen, die im Einklang mit dem Atem entstehen. Somit wird der Körper nicht mit Ehrgeiz und Druck zum Tun gebracht, sondern kann entspannt und sanft im gegenwärtigen Moment sein. Dieses Buch ist ein Muss für Yogalehrer und alle, die sich mehr mit ihrem Atem auseinandersetzen möchten. Im Vordergrund steht der Atem in Verbindung mit Yogaübungen, die auch in dem Buch durch schöne Zeichnungen dargestellt werden. Man kommt  durch die Übungen mit der Essenz des Yoga in Berührung, nämlich dem Atem.

 

So wie Wasser die Haut klärt und reinigt, so kann der Atem uns durch und durch klären und reinigen. Und während Sie sich mit dem Atem verbinden durch absichtslose Beobachtung und erhöhte Achtsamkeit, öffnet sich eine Tür zum Unerwarteten: ein Gefühl der Leichtigkeit, neue Energie, größere Ruhe und Geistesklarheit sind hier zu erfahren.

„Atem. Die Essenz des Yoga“ ist voller Einsichten und Bilder aus Sandra Sabatinis reicher Yoga-Erfahrung. Dieses Buch unterstützt uns, wieder mehr auf unseren Atem zu hören und ihm liebevoll zu folgen.

Sandra Sabatini wurde in Australien geboren, wuchs in Afrika auf und kehrte in ihren Zwanzigern in das Land ihrer Eltern, Italien, zurück. Sie begann mit der Yogapraxis in ihren frühen 30ern und wurde 1985 Schülerin der Yoga- Pionierin Vanda Scaravelli. Sie ist eine sehr erfahrene Yogalehrerin und vertritt eine sanfte Yogarichtung, in der sie eher auf das eigene Spüren in den Yogaübungen setzt als auf anspruchsvolle Positionen.

Sandra Sabatini ist übrigens an diesem Wochenende in Hamburg. Es gibt noch zwei Plätze in ihrem Workshop. Außerdem verlosen drei Bücher „Atem. Die Essenz des Yoga“. Wenn du ein Buch über den Atem gewinnen möchtest, schreibe uns einen atemberaubenden Kommentar hier oder auf Facebook. Wir ziehen die Gewinner Freitag, den 13.6.14 um 20 Uhr. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen! Viel Glück!

fotocredit: Ines Seidel

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 28 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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  • Andrea
    12. Juni 2014 at 20:57

    Liebe Madhavi,

    Eine klasse Buchvorstellung, die Lust auf Mehr macht!
    Jeder von uns hat sicher schon einmal das Atmen als automatischen Ablauf unterbewertet. Und vor allem in stressigen Zeiten nicht aufs Atmen geachtet. Dann wird der Brustkorb eng, fällt nach vorne. Bei mir äußerte sich dies durch massive Herzschmerzen – und erst Meditation, eine Osteopathin und ganz viel bewusstes Atmen ließen den Druck auf der Brust zurückgehen. In diesem Sinne: Inhale. Exhale. Repeat.

    Ganz viele Grüße, Andrea

  • Annett
    12. Juni 2014 at 22:07

    Inhale!exhale!love!

  • Annette
    12. Juni 2014 at 23:16

    „Life is not measured by the number of breaths we take, but by the number of moments that take our breath away!“ Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe. Aber ich gehe hauptsächlich deshalb zum Yoga, weil mich dann jemand 90 Minuten ans Atmen erinnert!
    Das menschliche Leben beginnt mit einer Einatmung und endet mit einer Ausatmung.
    So prägt der Rhythmus von Anspannung und Entspannung unser Leben. Etwa 18 Mal pro Minute atmet der erwachsene Mensch, 25.920 Mal pro Tag.
    Jede Yogaübung beginnt mit einer Einatmung und endet mit einer Ausatmung. Ist also das ganze Leben eine einzige große Übung?
    Liebe Grüße, Annette

  • Annette
    12. Juni 2014 at 23:22

    Was ich über viele Jahre, in denen ich bereits Yoga praktizierte, nicht wusste, mir aber nun bei jedem Üben immer mehr bewusst wird, ist die Tatsache, dass es beim Yoga vor allem um den Atem geht. Die verschiedenen Asanas dienen hauptsächlich dazu, den Atem an die richtigen Stellen zu lenken. Dabei fühle ich mich wie ein alter, verschrumpelter Luftballon, der wieder aufgeblasen wird. Die Innenseiten kleben aneinander und es ruckelt, knistert und ploppt, wenn die Luft bzw. der Atem einströmt und die inneren Räume weitet, entfaltet, Platz schafft.

  • Gabriele Besser ( Gabi*)
    13. Juni 2014 at 7:48

    „Pavan Pavan,
    Para Para,
    Pavan Guru.
    Pavan Guru
    Wahe Guru.“

    Der Atem ist mein Lehrer.
    Welche Freude, dies zu erkennen.

    Mein (etwas frei übersetztes) Lebensmotto-Mantra aus dem Kundalini-Yoga. : ))

  • Maria
    13. Juni 2014 at 9:40

    Dem, was uns trägt wenn alles um uns herum wegbricht, etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken, egal ob an guten oder weniger guten Tagen, tut gut. Kommt nur zu selten vor – Zeit, das zu ändern!

  • ohitsplastic
    13. Juni 2014 at 16:05

    einatmen. ausatmen. weitermachen!
    so einfach und so schwierig. würde mich sehr freuen 🙂

  • Sabine
    13. Juni 2014 at 21:05

    Dass Atem mit dem Leben verbindet habe ich erst richtig begriffen, seit es mir immer öfter gelingt, in brenzligen Situationen WIRKLICH zu meinem Atem zurückzufinden, und damit wieder aus der inneren Ruhe zu handeln. Noch mehr über den Atem zu lernen wäre mein Wunsch und dabei könnte mir dieses schöne Buch vielleicht helfen 🙂

  • Madhavi Guemoes
    14. Juni 2014 at 1:26

    Liebe Gabriele,

    du hast ein Buch gewonnen. BItte schicke mir doch deine Adresse an madhavi@kaerlighed.de.

    Gruß, Madhavi

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