Meditation

Osho Kundalini Meditation // Shake it baby!

29. Mai 2014
kundalini meditation

Ich weiß nicht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich in jungen Jahren nicht die Osho Kundalini Meditation praktiziert hätte. Diese Meditation hat mir stets geholfen, Schwere, Traurigkeit, Stress und Müdigkeit abzuschütteln und besser mit meinem Leben klarzukommen. Sie beflügelt und schafft Leichtigkeit.

Die  Kundalini Meditation ist die sanfte Schwester der Dynamischen Meditation, über die ich demnächst berichten werde. Sie wirkt wie ein Energy-Booster und zaubert nebenbei auch noch den gewissen Glow ins Gesicht, den man nicht mit Kosmetik kaufen kann. Die Kundalini Meditation wirkt auf vielen Ebenen. Sie löst alte und neue Verspannungen in Körper, Geist und Seele. Schon nach 21 Tagen täglicher Meditation ist man wie ausgewechselt. Da braucht man keine teuren Retreat Reisen mehr, ehrlich!

Mit dieser aktiven Meditation ist es möglich, ganz spielerisch zu sich selbst zu kommen. Meist macht man die Meditation abends, um die Last des Tages abzuschütteln. Ein wahrer Stress-Release! Wenn ich Lust habe, mache ich sie aber auch morgens, um kraftvoll in den Tag zu starten. Die Kundalini Meditation dauert eine Stunde und ist in vier Phasen unterteilt. Die eigens dafür komponierte Musik ändert sich nach jeder Phase, sodass du ganz genau wahrnehmen kannst, wenn die neue Phase beginnt.

 Hier kannst du dir die Musik besorgen.

 Anleitung zur Kundalini Meditation von Osho:

Erste Phase 15 Minuten – Sich Schütteln

“Sei locker und lasse deinen ganzen Körper sich schütteln. Spüre die Energie von den Füßen aufsteigen. Lasse alle Spannungen los und werde zum Schütteln. Deine Augen können offen oder geschlossen sein.”

“Lasse das Schütteln von selbst geschehen – mache es nicht! Stell dich still hin und fühle es kommen, und wenn dein Körper anfängt ein wenig zu zittern, dann hilf nach, aber mache es nicht. Genieße es, freue dich darüber, lasse es zu, heiße es willkommen, aber erzwinge es nicht”

“Wenn du es erzwingst, wird eine Übung daraus, eine Gymnastik. Dann wird das Schütteln zwar da sein, aber nur an der Oberfläche, es durchdringt dich nicht. Im Innern bleibst du hart wie ein Stein, wie ein Felsbrocken. Du bleibst der Macher, und der Körper wird dir nur gehorchen. Aber um den Körper geht es nicht; es geht um dich.”

“Wenn ich sage schüttle dich, so meine ich, schüttle deine Härte, dein Wesen, das einem Felsblock gleicht. Dein ganzes Sein soll sich bis in die Grundfesten schütteln, damit es flüssig und fließend wird, damit es schmilzt und strömt. Und wenn dein erstarrtes Wesen zu fließen beginnt, geht dein Körper mit. Dann gibt es niemanden, der sich schüttelt, nur noch das Schütteln. Dann macht es niemand, dann geschieht es einfach. Der Macher ist nicht da.”

Zweite Phase 15 Minuten – Tanzen

Tanze wie es dir Spaß macht, und lass den ganzen Körper sich so bewegen wie er will. Die Augen können offen oder geschlossen sein.

Dritte Phase 15 Minuten – Wahrnehmen

Schließe die Augen und sei still. Setze dich hin oder bleibe stehen und schaue unbeteiligt zu, was innen und außen geschieht.

Vierte Phase 15 Minuten – Still liegen

Lege dich mit geschlossenen Augen hin und sei still.

Am Anfang fällt es dir vielleicht schwer, dich einfach so zu schütteln. Das ist normal. Erde deine Füße gut und gehe ein wenig in die Knie. Vom Becken abwärts beginne dich zu erden. Fange an, die Arme, die Schultern, den Kopf zu schütteln, bis das Schütteln von ganz alleine geschieht. Mache deinen Kiefer locker. Stelle dir vor, du wirfst mit dem Schütteln Ballast ab. Wenn sich die Musik ändert, fängst du an zu tanzen. Wie Osho oben schreibt: Lasse es geschehen. Es ist egal, wie es aussieht. Du kannst sanft tanzen oder auch durch die Gegend springen, je nachdem, wie hoch dein Energie-Level gerade ist. Nach dem Tanzen setze dich hin. Am besten in den Schneidersitz. Lausche nach innen. Ohne zu bewerten. Beobachte deine Gedanken, ohne ihnen zu folgen.

In der letzten Phase legst du dich hin und lässt dich vom Boden tragen. Probiere es aus. Die Kundalini Meditation ist eine Bereicherung für deinen Alltag – gerade wenn du ein stressiges Leben führst. Die Meditation befreit dich nicht nur vom Stress, nein, auch von festen Konditionierungen. Versprochen!

Hier gibt es ein Video von mir, da leite ich die Kundalini Meditation an. Probiere doch auch mal die Nadabrahma oder die Nataraj Meditation aus. Viel Spaß!

#donthatemeditat

Madhavi

 

  • Rebecca
    29. Mai 2014 at 17:56

    Ich liiiiieeeebe diese Meditation, es gibt nichts besseres alten Kram loszuwerden.

  • Madhavi Guemoes
    29. Mai 2014 at 18:50

    Ich freu mich schon auf Berlin mit Dir! Dann meditieren wir zusammen!!!

  • Maria
    30. Mai 2014 at 12:19

    Warum kommen deine Posts immer genau zur rechten Zeit, Madhavi? Ich möchte und muss dringend mit Meditation beginnen und sauge alles auf, was mir unter die Finger kommt. Lieben Gruß von der Schönhauser Allee von Maria!

  • Madhavi Guemoes
    30. Mai 2014 at 13:23

    Das freut mich, Maria! Berichte mal! Liebst, Madhavi

  • Sunday is funday: 3 Stunden Yoga bei Kaerlighed | wildehildemag.de
    2. Februar 2015 at 23:21

    […] negative Gedanken während der Ruhephase schlechte Karten. Eine ausführliche Beschreibung der Osho Kundalini Mediation könnt ihr hier nachlesen inkl. […]

  • Tine
    2. Dezember 2015 at 9:45

    Ich bin begeistert! 🙂 Gesterb kam die CD & ich habe sofort losgelegt. Für mich war es anfänglich etwas befremdlich, aber es tut wahnsinnig gut was ich dann spätestens in dem 3ten Teil merkte als ich saß & und auf einmal voll abschalten konnte, so dass ich die Zeit vergaß. Ich meditiere jeden morgen 10 Minuten & konnte noch nie so abschalten und ganz bei mir sein. Danke von Herzen für diesen Tip. Sag mal…ich würde diese Meditation gerne täglich machen, habe aber nicht jeden Tag ein Zeitfenster von 1 Stunde…kann man die Meditation auch verkürzen? Oder würdest Du mir dann eine andere vorschlagen? Vielen lieben Dank im Voraus für Dein Feedback. Alles Liebe.

  • Madhavi Guemoes
    2. Dezember 2015 at 12:06

    Hi Tine, nein, auf keinen Fall verkürzen. Meinst Du nicht, Du bekommst es hin? Und wenn jeden 2. Tag, reicht doch auch. Toll, dass sie Dir so gut gefällt. Grüße, Madhavi

  • Tine
    2. Dezember 2015 at 20:04

    Liebe Madhavi, leider bekomme ich durch Arbeit, Kind & Kegel selten ein Stündchen für mich am Stück. 2 mal die Woche könnte es klappen. Meinst Du das ist auch okay? Kennst Du noch eine schöne weitere Medidation, die sich besser in den Tagesablauf einbauen lässt? Vielleicht zum kombinieren. Gerne auch etwas an der frischen Luft oder zum Einschlafen…freue mich auf Deine Tipps & von Herzen Danke 🙂

  • Cynthia
    14. April 2016 at 7:57

    Liebe Madhavi
    Spannend wie die Meditation auf Dich wirkt, mir persönlich war sie zu intensiv, d.h. bei mir folgte darauf ein äußerst strenger und nicht zu unterschätzender Kundaliniprozess. Wahrscheinlich ist dies aber nicht bei jedem Kundalini Meditierenden der Fall. Kennst Du Farbmeditation? Ebenso wunderbar um Kraft, Glow und die nötige Farbe zu tanken. Herzlichst aus der Schweiz!

  • Fili
    27. April 2016 at 13:52

    1000 Dank für diesen Tipp. Die Meditation ist ja unglaublich. Das erinnert mich daran, dass mir eine Yogini neulich sagte, Kundalini sei so etwas wie die Autobahn unter den Yoga-Wegen…
    Schade Madhavi, dass Du nicht mehr in Hamburg unterrichtest! Liebe Grüße nach Berlin.

  • Yummy Mummy: Madhavi, Yogini, Full Time Blogger and Mother - Amazingy Magazine
    10. Juni 2016 at 8:27

    […] thank you so much! I think that Yoga and Meditation play a certain role here. I also recommend the Kundalini Meditation to everyone. It just get’s rid of all the stress in your system. I go to bed early and […]

  • Yummy Mummy: Madhavi, Yogini, Vollzeit-Bloggerin und Mutter - Amazingy Magazine
    10. Juni 2016 at 8:31

    […] Ich denke, dass Yoga und Meditation schon einen Großteil dazu beitragen. Ich kann jedem nur die Kundalini Meditation empfehlen, die spült den Stress aus dem System! Ich gehe früh schlafen und esse nach 18 Uhr […]