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Natural High #16 // Wie ihr kinderleicht Selbstsabotage überwindet

25. April 2019
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Alle haben sabotierende und limitierende Gedanken. Alle Menschen kämpfen. Tagtäglich. Die einen mehr, andere weniger, manche nur ein ganz kleines bisschen. Vielleicht gibt es eine Handvoll Geschöpfe, auf die das auch überhaupt nicht zutrifft. Herzlichen Glückwunsch! 

Selbstsabotage hat mit unserem Gefühlshaushalt zu tun. Diejenigen, die mehr gebacken kriegen als andere, können Gefühle und Aktion trennen. Um im Leben voranzukommen, (oder sich endlich mal selbst in Ruhe zu lassen) ist es wichtig, dass wir Gefühle und Aktion trennen lernen.

Wir können nicht kontrollieren, welche Gedanken zu uns kommen, aber wir können sehr wohl entscheiden, welche wir nützlich finden. Welchen Gefühlen wir Raum geben. Gefühle sind Vorschläge, die wir annehmen oder ignorieren können. Gut, auch hier gibt es Ausnahmen, aber generell trifft das zu.

Wenn wir uns ununterbrochen von unseren Gefühlen leiten lassen, haben wir verloren. Wenn ich morgens früh aufstehen möchte, um meine spirituelle Praxis auszuführen, dann kann ich mich nicht von meinen Befindlichkeiten leiten lassen. Denn wenn ich erst einmal mein Gemüt frage, ob es denn genehm ist, jetzt aufzustehen, ist der Tag gelaufen.

Natürlich ist es angenehmer, morgens liegen zu bleiben, abends nach der Arbeit nicht auch noch zum Sport zu krauchen. Aber auch nur kurzfristig gesehen. Wachstum ist nicht einfach, den Hintern hochzubekommen auch nicht.

Mel Robbins sagt in ihrem Buch “The 5 Second Rule”: “Wenn wir immer nur in Aktion treten, wenn wir uns danach fühlen, dann werden wir niemals, niemals vorankommen.”

In meiner neuen Folge verrate ich euch Werkzeuge, die ich anwende, um mich nicht ständig von mir selbst manipulieren zu lassen. Viel Spaß beim Hören.

P.S. Sonntag habe ich wieder eine Meditation für euch!

NATURAL HIGH könnt ihr hier hören und abonnieren. 

Hier könnt ihr auch direkt in die Folge lauschen, einfach auf den Button klicken:

© Maria Schiffer

 

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 28 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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