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#madhaviprobiertneues // Radeln bei BECYCLE

22. Juli 2016
BECYCLE

Ich hatte es euch ja schon vor ein paar Wochen angekündigt, dass es eine neue Rubrik geben wird. Bei #madhaviprobiertneues werde ich euch von meinen Ausflügen außerhalb der Yogalandschaft berichten. Denn es gibt so viel Spannendes zu entdecken. Ich finde es unheimlich wichtig, den Horizont täglich zu erweitern. Ich werde Dinge tun, bei denen ich vielleicht Hemmungen habe, die mich aus meiner Komfortzone katapultieren, skurril sind, oder einfach weil etwas ganz neu ist und ausprobiert werden sollte. Wie das nigelnagelneue BECYCLE Studio in Berlin-Mitte. Ich wurde vor ein paar Tagen zur Eröffnung eingeladen, eine Portion Indoor Radeln. Ich habe ohne wirklich nachzudenken zugesagt. Ich bin schon öfters an dem Laden vorbeigelaufen, habe die Bauarbeiten mitbekommen und war natürlich auch gespannt, wie das Studio aussieht. Direkt neben meinem Yogastudio, in das ich gerne gehe. Wie praktisch.

Indoor Cycling. Noch nie gemacht. Schon beim Gedanken daran blieb mir die Puste weg, ich bin ja eher die gemütliche Radlerin. Also ausprobieren, wenn ich schon die Möglichkeit habe. Ich hatte ein wenig Sorge um meine Kondition, denn um die steht es nicht so gut, ich weiß nicht warum, es ist einfach so.

BECYCLE

Als ich in das schicke BECYCLE Studio kam, waren schon andere Journalisten da, denen es teilweise so ging wie mir. Was mich ein wenig entspannte. Das Studio roch noch so schön frisch, alles so blankgeputzt. Ich bekam fesche Cycling Schuhe in die Hand gedrückt, ein frisches Handtuch, eine hübsche Wasserflasche mit Wasser von Leogant und begab mich in den kleinen, dunklen Raum, in dem die hochwertigen Indoor Cycling Fahrräder standen. Angel, unser Instructor aus New York, begrüßte uns herzlich, und nahm mir dadurch auch ein wenig die Hemmungen.

Rauf auf’s Radl

Erste Hürde: Wie stelle ich das Fahrrad ein? Wie bekomme ich meine hochmodernen Schuhe auf die Pedalen geklemmt? Schnurstracks stand mir jemand zur Seite und gab Hilfestellung. Das mit den Schuhen fand ich nicht so einfach, aber ich denke nach 2-3 Klassen hat man das drauf. Der Raum wurde dunkel und Angel erklärte uns die verschiedenen Stufen. Da die Klimaanlage ausgefallen war, reduzierten wir die Session auf eine halbe Stunde. Gott sei dank.

BECYCLE

Als wir anfingen zu radeln, war ich nach zwei Minuten klatschnass, wäre sicher auch mit Klimaanlage passiert. Wie anstrengend ist das bitte? Nach fünf Minuten clubbiger Atmosphäre (mit Live DJ Set von Angel) war ich aber im Takt und machte einfach das, was Angel von uns wollte. Klar schielte ich alle paar Minuten auf die Uhr auf meinem Fahrrad und hoffte inständig, dass ich in der Zeit nicht wie ein toter Vogel vom Fahrrad fallen würde. Die Gruppe wurde immer euphorischer, es war so, als würden wir uns gegenseitig durch diese Anstrengung tragen.

Fazit

Ich hielt durch. War stolz. Spürte Muskeln, die ich vorher nie wahrgenommen hatte. Was ich spannend fand: Ich bekam während der Radelstunde so richtig schön den Kopf frei, denn es ging eigentlich nur ums blanke Überleben. Für mich zumindest. Eine tolle Erfahrung. Wunderbarer Muskelkater am Tag danach. Bald dann mal eine vollständige Cycling Einheit. Ich bin bereit!

My Goodness

BECYCLE

Das größte Geschenk war der Smoothie und der köstliche Chia Pudding danach von My Goodness, dem charmanten Raw Food Café nebenan.

Ich werde nächstes Mal die Barre Stunde ausprobieren, darauf bin ich sehr gespannt. In Brooklyn bin ich nämlich zufällig in einem Barre Studio gelandet und schaute einer Barre Klasse für ein paar Minuten zu. Ich werde berichten!

Was soll ich demnächst mal ausprobieren? Ich bin gespannt auf eure Ideen!

#staytrue

Madhavi

P.S. Im BECYCLE Studio kann man einfach unkompliziert Yoga-, Cycling- oder Barreklasse besuchen , es gibt keine Mitgliedschaften. Keine Knebelverträge. Was ich ganz angenehm finde.

 

Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 28 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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  • Almut Narayani Edinger
    22. Juli 2016 at 14:44

    Ich liebe spinning. Ist besonders im Winter die Rettung, wenn ich nicht joggen gehen kann. In unserem Fitness Studio gibt’s dafür vier Trainer. Jeder anders, find i h toll. So kann ich schauen, was passend für mich ist. Und wenn man schnell schwitzt, ist das doch eigentlich ein Zeichen dafür, wie fit man ist oder? ? man muss nur ebenso hurtig zum cooldown kommen. Dir ganz viel Spaß bei einer meiner Lieblingsportarten ?

  • Johanna
    23. Juli 2016 at 12:41

    Tolle neue Rubrik! Ich habe auch begonnen mich aus der Komfortzone zu locken, seitdem habe ich u.a. einen Tai Chi-Kurs gemacht, Ukulele gelernt (und lerne immer noch) und Ausdrucksmalen (ja echt, und es war überraschenderweise richtig gut!) ausprobiert. Im September mache ich einen Töpferkurs. Neues auszuprobieren, vorallem wenn ich Vorbehalte spüre, helfen mir flexibel und aufgeschlossen zu bleiben. Ich bleibe dabei und fordere mich weiter selber heraus. Und ganz nebenbei lerne ich tolle neue Fertigkeiten, finde heraus was ich nicht will und begegne netten Menschen.
    Liebe Madhavi, viel Spass beim Ausprobieren, ich bin gespannt was Du als nächstes machst!

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