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10 spirituelle Filme für gemütliche Abende

20. Februar 2016
spirituelle filme

Ich gehöre zu den Menschen, die problemlos ohne Fernseher auskommen. Dort läuft eh nur Schrott.  Ich leihe mir lieber einen guten Film, schaue eine meiner Lieblings-Serien. Auf meinem Rechner. Mittlerweile kann man ja in Windeseile einen Film ausleihen, dafür muss man ja nicht mehr durch den Regen zur Videothek stapfen. Heute habe ich euch mal 10 spirituelle Filme herausgesucht, die mich berührt, inspiriert und zum Nachdenken angeregt haben.

Vielleicht findet ihr den einen oder anderen Film ja interessant. Toll finde ich es auch, wenn es in Yogastudios Filmabende gibt und alle zusammenkommen. Vielleicht ein Anreiz für Yogastudio-Besitzer? Für weitere Infos klickt einfach auf das jeweilige Bild zum Film.

Kundun

 

Spirituelle Filme

Leben und Lehren des 14. Dalai Lama. Erzählt wird die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lamas von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil 1959. Bereits im Alter von 15 Jahren wird der Dalai Lama als der geistige und politische Kopf Tibets mit der chinesischen Invasion konfrontiert. Dennoch können ihn die Chinesen nicht dazubringen sein Prinzip der Gewaltlosigkeit zu verraten. Er ist seinem Volk nicht nur ein Bruder, sondern auch Seine Heiligkeit oder Kundun, was die Gegenwart Buddhas bedeutet.

Samsara

 

Spirituelle Filme

Tashis Weg zur spirituellen Erleuchtung ist eine bildgewaltige Neuerzählung der Siddhartha-Legende. Wie Siddhartha gibt sich Tashi den weltlichen Genüssen hin, um schließlich Frau und Kind zu verlassen und seiner wahren Bestimmung zu folgen. Dieser spirituellen Lovestory verleiht Nalin durch opulente Bilder der Bergwelt und einer überwältigenden Farbenpracht eindrucksvoll Ausdruck. Der Franzose Cyril Morin liefert dazu den passenden Soundtrack: Mönchsgesänge entführen in andere Welten, und mit dem Stück „Bumblebee“ ist sogar ein Gedicht des sechsten Dalai-Lamas vertreten.

Kumaré

 

Spirituelle Filme

Regisseur Vikram Gandhi wundert sich über die Invasion vermeintlicher Gurus und bereitwilliger Gläubiger in seiner US-amerikanischen Heimat. Kurzerhand entschließt er sich, selbst Guru zu werden und auszuloten, wie weit man ihm folgen würde. Fortan trägt er wallende Gewänder, lange Haare, einen Bart und verkündet als Guru Kumaré mit dem gebrochenen englischen Akzent seiner indischen Großmutter seine aus Alltagsweisheiten und Selbsthilfeslogans bestehende Lehre, die er mit Yogaübungen ergänzt. Mühelos schart er eine Gefolgschaft von treuen Anhängern um sich, die selbst Sprüche wie »Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet« philosophisch interpretieren. Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft suchen bei Kumaré eine tiefe spirituelle Verbindung und finden Antworten für ihre individuellen Lebenssituationen. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität verrät Kumaré seine größte Lehre: sein wahres Ich.

 

An den Ufern der Heiligen Flüsse

 

Spirituelle Filme

Alle 12 Jahre pilgern bis zu 100 Millionen Gläubige an den Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und – dem unsichtbaren, mythischen Fluss – Saraswati, um sich in einem Bad von ihren Sünden zu reinigen und sich aus dem Kreislauf der Wiedergeburt zu befreien. Es ist die Zeit der Kumbh Mela, des größten Festes der Welt, eines der spektakulärsten und beeindruckendsten Ereignisse, denen man beiwohnen kann. Regisseur Pan Nalin ist 2013 zur Kumbh Mela gereist, und erzählt in „An den Ufern der Heiligen Flüsse“ bewegende Geschichten seiner Erlebnisse – etwa von einem Kind, das seinem Elternhaus entflohen ist, von einer Mutter, die verzweifelt ihren verlorenen Sohn sucht, von einem indischen Mönch, von einem Yogi, der ein ausgesetztes Kind aufzieht, und von einem Asket, der seine innere Ruhe durch den Genuss von Cannabis findet. Vor dem spektakulären Ereignis der Kumbh Mela ist es vor allem der gemeinsame Glaube, der sie alle verbindet.

Sâdhu

 

Spirituelle Filme

Der Sadhu Suraj Baba, ein hinduistischer Heiliger, hat sich von allen weltlichen Gütern getrennt, um sich in eine Grotte zurückzuziehen, die mitten im Himalaya-Gebirge auf 3000 Metern Höhe liegt. Nachdem er acht Jahre in völliger Isolation gelebt und diese Zeit der Meditation gewidmet hat, wendet er sich erneut der irdischen Welt zu. Während dem hinduistischen Kumbha Mela Fest, das alle 12 Jahre mehr als 70 Millionen Pilger anzieht, beschliesst Suraj sich den anderen Sadhus anzuschliessen, bevor er sich auf eine lange Reise begibt und am Ende das Askesegelübde ablegt. Durch die Aufrichtigkeit und Offenherzigkeit des Weisen rückt der indische Mystizismus während seiner Initiationsreise in den Hintergrund, denn Suraj ist ein Weiser, der keiner mehr sein möchte.

My Reincarnation

 

Spirituelle Filme

Yeshe, Sohn des weltbekannten tibetisch-buddhistischen Meisters Namkhai Norbu, hadert mit seinem Schicksal: Schon bei der Geburt als Reinkarnation eines hohen spirituellen Meisters erkannt, steht ihm der Kopf so gar nicht nach Erleuchtung. Anders als sein Vater, der im Exil zu einer Größe als buddhistischer Lehrer avanciert, sehnt Yeshe sich nach einem weltlichen Leben mit seiner Familie und möchte Karriere machen.

Awake – das Leben des Yogananda

 

Eine unkonventionelle Biographie des indischen Swami, der Yoga und Meditation in den 1920er Jahren im Westen bekannt machte. Der Dokumentarfilm widmet sich dem Leben und den Lehren von Paramahansa Yogananda, dem Autor des spirituellen Klassikers “Autobiographie eines Yogi”, der weltweit millionenfach verkauft wurde und auch heute als wichtige Literatur für Suchende, Philosophen und Yoga – Enthusiasten gilt. Mit den persönlichen Schilderungen seiner eigenen Suche nach Erleuchtung und der Beschreibung aller Schwierigkeiten die ihm auf seinem Weg begegneten, machte Yogananda die uralten Lehren des Yoga einem modernen westlichen Publikum zugänglich.

Der Atmende Gott

 

Historische Aufnahmen von Krishnamacharya, Interviews mit Pattabhi Jois sowie die alles andere als gewöhnlichen Lehrstunden mit dem legendären B.K.S. Iyengar, der bereits Yehudi Menuhin die Lehre des Atmenden Gottes beibringen durfte. Jan Schmidt-Garre, erzählender Regisseur, betreibt selbst Yoga. Seine Reise zum Ursprung des modernen Yoga ist zugleich eine Lehrfahrt zu verschiedenen Meistern der indischen Disziplin. Sie vollendet sich nach fünf Jahren Drehzeit vor einem Mini-Tempel für Eingeweihte. Hier zeigt man Schmidt-Garre, was zuvor vor den Augen des Westens verborgen gehalten wurde: das Götterbild Narashimhas, des Atmenden Gottes. Angeblich war der Körper des Luftwesens zu mehreren Millionen Asanas bereit.

Rasa Yatra

 

Spirituelle Filme

Diese Perle des non-verbalen Films entführt uns auf eine magische Pilgerfahrt ins Herz Indiens. Rasa ist das Sanskrit-Wort für Geschmack, Yatra bedeutet Reise. Gefilmt in einem Zeitraum von vier Jahren, nimmt Rasa Yatra den Zuschauer mit auf eine meditative und spirituelle Reise, vom majestätischen Himalaya-Gebirge, bis nach Vrindavana, dem spirituellen Herz Indiens. Ein Film, der die Seele berührt.

Darshan – Die Umarmung

Spirituelle Filme

Eine Reise ins Herz Indiens und des Hinduismus: Amma (“Mutter”), wie Mata Amritanandamayi von ihren Anhängern liebevoll genannt und als Reinkarnation der göttlichen Mutter verehrt wird, ist eine der populärsten und einflussreichsten lebenden Mahatmas Indiens und Trägerin des Gandhi-King-Preises der UNO. Der Film begleitet sie nach Kalkutta, Benares, Delhi und Jaipur auf den Spuren archaischer indischer Traditionen.

 

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Madhavi Guemoes
Madhavi Guemoes dachte mit 15, dass sie das Leben vollständig verstanden habe, um 28 Jahre später zu erkennen, dass dies unmöglich ist. Sie arbeitet als freie Autorin und Vollzeit-Bloggerin in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern. Wenn sie nicht in die Tasten haut, versucht sie auf dem Kopf zu stehen. Madhavi praktiziert seit mehr als 25 Jahren Yoga - was aber in Wirklichkeit nichts zu bedeuten hat.
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  • Julia
    20. Februar 2016 at 19:44

    Lieben Dank für die Inspiration! Einen Film, den ich auch sehr gern mag ist The Shift von Wayne Dyer

  • Madhavi Guemoes
    20. Februar 2016 at 19:45

    Oh, ich liebe Wayne Dyer, den Film kenne ich noch nicht, danke für Deine Inspiration <3

  • Christina Metzler
    20. Februar 2016 at 20:13

    Danke, danke, danke. Darf ich dir auch welche empfehlen, du brauchst ja jetzt neue FIlme zum schaun:

    1. „Der Pfad des friedvollen Kriegers“ von Dann Millman
    Das Buch ist wahrscheinlich besser.
    https://www.youtube.com/watch?v=nonXjdWIMqE

    2. Und wenn du es schaffst, diesen Film ausfindig zu machen, sag mir unbedingt bescheid. Den hab ich letztes Jahr auf der Berlinale gesehen und dann nicht wiedergefunden:
    „Xi You“ (Ein Mönch im roten Gewand geht kaum wahrnehmbar zentimeterweise voran, völlig unbeeindruckt von der Hektik der ihn umtosenden Großstadt.)
    http://www.berliner-zeitung.de/kultur/berlinale-film–xi-you–in-superzeitlupe,10809150,26198206.html

    3. „Spuren“
    Mia Wasikowska geht im australischen Wüstenfilm fast 3000 Kilometer alleine durch die Küste – mit vier Kamelen und einem Hund. Eine wahre Geschichte aus den 70er Jahren.

  • Madhavi Guemoes
    20. Februar 2016 at 20:15

    Toll, danke!

  • Anna
    20. Februar 2016 at 23:54

    Marion Woodman „Dancing in the flames“

  • Fran Ziska
    21. Februar 2016 at 0:25

    ‚How to cook your life‘ von Doris Dörrie. Eine zauberhafte Filmdoku über einen Koch und Zen-Buddhisten, immernoch einer meiner Lieblingsfilme

  • Angelika
    21. Februar 2016 at 14:28

    The Shift von Wayne Dyer kann ich auch sehr empfehlen!

    Nicht ganz so spirituell, aber interessant fand ich die Sendungen von „Extreme Pilgrim“ von BBC (findet sich auf Youtube). Ich habe es mir angesehen wegen Shaolin, aber der englische Priester war auch in Indien beim Hindu Mela.

  • Barbara rodermann
    21. Februar 2016 at 16:42

    Die Gabe ist auch ein wundervoller Film.
    Liebe Grüße. ..

  • Martina
    21. Februar 2016 at 19:59

    Danke für die schönen Anregungen. Mein liebster Film ist “ Kirschblüten Hanami“ v. Doris Dörrie.

  • Natascha
    21. Februar 2016 at 20:09

    Ernährungsspirituell: Forks over Knives

  • Chris Ro
    23. Februar 2016 at 12:45

    kennt wahrscheinlich eh schon jeder – thrive, planete verte … 😉

  • Claudi
    23. Februar 2016 at 14:26

    Vielen Dank! Mir haben E-Motion und Awake-Reisebegleiter in das Erwachen auch gut gefallen.

  • lauramanderson
    23. Februar 2016 at 15:44

    Der grüne Planet (belle verte) – zu finden auch hier:

    – wirklich ein toller film 😉 vlg

  • Margit
    23. Februar 2016 at 16:05

    Hallo,
    ich empfehle folgende Filme
    Alphabet – Angst oder Liebe. http://www.alphabet-derfilm.at/
    Auch wenn der Film nicht vordergründig spirituell ist, so find ich ihn sehr berührend und tief.

    Mein absoluter Lieblingsfilm aber ist:
    „wie wir leben“ Eine Doku über die Familie Karena, in Neuseeland. http://www.dailymotion.com/video/xtgwmk_neuseeland-so-leben-wir_travel
    Der kommt sogar regelmäßig im Fernsehen. Er berührt, auf so seine Art und lässt viele Frage entstehen gibt aber auch Antworten zum Leben….

    Und hier noch ein Film, der hat mich beim ersten Mal echt verrückt gemacht hat. Wow, was für ein Feeling!!! Ein Meisterwerk.
    http://www.dailymotion.com/video/xtgwmk_neuseeland-so-leben-wir_travel

    Ich würde mich sehr über eure Rückmeldung freuen, wenn ihr den einen oder anderen Film angeschaut habt.
    Viel Spaß und Namaste
    Margit

  • Annette
    23. Februar 2016 at 16:16

    „eat pray love“ fand ich ja auch nicht schlecht. und samsara – hab ich aber noch nicht gesehen https://www.youtube.com/watch?v=d1aiTRreJkA

  • Margit
    23. Februar 2016 at 16:17

    leider habe ich den Neuseeland zweimal eingefügt. Bitte um Entschuldigung.
    Copra Gypsys: Und hier noch ein Film, der hat mich beim ersten Mal echt verrückt gemacht hat. Wow, was für ein Feeling!!! Ein Meisterwerk.:

  • Bianca
    23. Februar 2016 at 21:14

    Die Prophezeiung von Celestine ist toll. Rat, pray, Love auch und nicht zu vergessen der Film deines Lebens.

  • AYSAMALAIKA
    24. Februar 2016 at 1:22

    wie wäre es mit:Latcho Drom….https://www.youtube.com/watch?v=AUz9NgtgneM

  • Jakob
    24. Februar 2016 at 8:25

    Die Möwe Jonathan…

  • Anahita
    24. Februar 2016 at 11:21

    Den fand ich auch sehr sehr schön und inspirierend. Wir können das auch, wenn wir uns darauf einlassen.

  • Tobias
    24. Februar 2016 at 12:20

    Definitiv „Lucy“!
    Und „Matrix“, Teil 1.
    „Ohne Limit“

  • Tobias
    24. Februar 2016 at 12:22

    Hat jmd eine Idee, wie man o.g. Fiöme wie Sadhu sehen kann, ohne sich die DVD kaufen zu müssen?

  • Madhavi Guemoes
    24. Februar 2016 at 12:35

    Ausleihen?

  • Monika
    24. Februar 2016 at 14:11

    Seelen

  • Nikolaus
    24. Februar 2016 at 18:31

    peaceful warrior…

  • Tobias
    24. Februar 2016 at 22:24

    Sehr witzig…gibt es weder in der Videothek noch in der Bücherei…

  • Tobias
    24. Februar 2016 at 22:31

    Perfekt, Danke!

  • Madhavi Guemoes
    24. Februar 2016 at 22:31

    Gern!

  • Tobias
    24. Februar 2016 at 22:36

    Bei dir ist es ne Stunde zu spät

  • Marco von Holz
    26. Februar 2016 at 14:14

    „Der weiße Weg“

  • Silvia Parzer
    26. Februar 2016 at 15:41

    Danke für die guten Hinweise, viele davon kenne ich bereits, noch ein Tipp von meiner Seite „Wie im Himmel“

  • Doris
    27. Februar 2016 at 21:00

    Die Möwe Jonathan wurde in den 1970er gedreht. Somit ist dieser Film seiner Zeit weit vorraus. Fenomenal, was die Macher damals gemacht haben. Top auch der Soundtrack.

  • Nina
    28. Februar 2016 at 21:18

    Zen – the life of zen master Dogen, wenn man sich für zen interessiert. Ist japanisch mit englischen Untertiteln, daher eventuell etwas schwierig, aber mir hat er sehr gefallen. Danke für Deine Tipps!

  • Katrin
    2. März 2016 at 17:52

    Bab’Aziz ist ein sehr berührender Film über die Wanderung eines blinden Dervish, der gemeinsam mit seiner Enkeltochter durch die Wüste zu einem Dervishfest wandert.

  • Claudia
    24. März 2016 at 16:28

    Die große Stille.

  • Michael Kohn
    29. März 2016 at 19:21

    wow, was für eine tolle Liste hier entstanden ist 🙂 reicht ja für 1 Jahr Filmegucken 🙂 … aber einen möchte ich hier noch ergänzen, den ich sehr berührend fand: „Klang des Herzens“

  • Madhavi Guemoes
    29. März 2016 at 20:27

    Oh, danke! Da schau ich mal rein. Grüße, Madhavi

  • Monika
    14. Mai 2016 at 8:52

    Spannend – Orakel in Tibet, eine Dokumentation : https://www.youtube.com/watch?v=zQ1VvvrAILo

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